Was ist Rosé und wie wird er hergestellt?
Rosé wird aus roten Trauben gemacht, die nur kurz mit ihren Schalen in Kontakt bleiben — Stunden statt Wochen wie bei Rotwein. Dadurch bekommt er Farbe und dezente Aromen, aber kaum Tannin. Die Farbe reicht von blassem Lachsrosa bis kräftigem Himbeerrot — beides ist normal und kein Qualitätsmerkmal.
Ist Rosé ein „unwichtiger" Wein?
Eins der hartnäckigsten Vorurteile. Rosé hat eine enorme Qualitätsrevolution durchgemacht — besonders aus der Provence, aber auch aus Deutschland, Spanien und Italien kommen heute hervorragende, eigenständige Rosés. Kein „verdünnter Rotwein", sondern ein bewusster Weinstil.
Welche Trauben werden für Rosé verwendet?
Fast jede rote Traube kann Rosé werden. In unserem Sortiment: der Camas Syrah Rosé aus Südfrankreich, der Château St. Marie Bordeaux Rosé (Merlot/Cabernet Franc), der French Défilé Rosé, der Dea del Mare Pinot Grigio Rosé und der Fuori Misura Rosato aus Italien — fünf Rosés, fünf verschiedene Stile.
Zu welchem Essen passt Rosé?
Rosé ist vielleicht der vielseitigste Essensbegleiter überhaupt. Er funktioniert zu Salaten, Meeresfrüchten, Sushi, Pizza, gegrilltem Gemüse und sogar mildem Curry. Unser Château St. Marie Bordeaux Rosé hat genug Substanz für kräftigere Gerichte, der Camas Syrah Rosé ist der perfekte Begleiter für Sommerabende.
Ist Rosé nur ein Sommerwein?
Im Sommer macht er besonders Spaß, aber kräftigere Rosés wie der Château St. Marie Bordeaux Rosé oder der Fuori Misura Rosato funktionieren auch im Herbst zu Grillgerichten oder hellem Fleisch. Trink Rosé, wann immer du Lust darauf hast.
Wie unterscheidet sich Rosé von Orange Wine?
Komplett verschiedene Dinge. Rosé: rote Trauben, kurzer Schalenkontakt, frisch und fruchtig. Orange Wine: weiße Trauben, langer Schalenkontakt, herb und mit Gerbstoff. Im Glas können sie ähnlich aussehen, aber im Geschmack sind es zwei Welten.